Bewegender Auftakt der Folge: Eva Szepesi singt ein Lied aus ihrer Kindheit – ein Lied, das ihr ihre Mutter vor dem Holocaust immer sang. Im Gespräch mit der Moderatorin Isabel Gathof erzählt die über 90-Jährige Auschwitz-Überlebende, die im Januar 1945 als 12-Jährige von Soldaten der Rote Armee befreit wurde, von Verlust, Überleben und dem langen Weg, über das Erlebte sprechen zu können. Auch Eva Szepesis Tochter Anita Schwarz kommt zu Wort und beschreibt, wie die Erfahrungen der Mutter ihr eigenes Leben prägen: Als Teil der zweiten Generation, die mit den Spuren transgenerationaler Traumata lebt und zugleich Verantwortung für das Weitertragen der Erinnerung übernimmt. Gemeinsam reflektieren sie, wie Erinnerung heute weitergegeben wird – etwa durch Zeitzeugen-Theater, Schulgespräche und Begegnungen mit Jugendlichen.
Mit spürbarer Besorgnis sprechen sie über Antisemitismus, Unsicherheit und die Frage, wie Erinnerungskultur lebendig bleiben kann – eine eindringliche Folge über jüdisches Leben, gemeinsame Verantwortung und die Notwendigkeit, nicht zu schweigen.
Shownotes
Konzept
Isabel Gathof, Felix Münch, Ann-Kathrin Rahlwes & Claudia Stul
Moderatorin
Studiogäste
Einspieler
Eva Szepesi: „Szeressük egymást gyerekek“
Ton-Aufnahme & -Bearbeitung
Sascha Amic, Metz Neun Synchron, Offenbach
Intro- und Outro-Musik
Monet von Magnus Moone (SoundTaxi)
Projektbetreuung HLZ
Felix Münch & Claudia Stul
Produktionstechnische Gesamtleitung
Isabel Gathof
Disclaimer
Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Bediensteten.
Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de