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Eva Szepesi

Eva Szepesi wurde 1932 als Eva Diamant in Budapest als Tochter jüdischer Eltern geboren. Mit 11 Jahren wurde sie auf die Flucht in die Slowakei geschickt, dort schließlich entdeckt und dann allein nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte nur knapp das Konzentrationslager Auschwitz und wurde als 12-Jährige befreit. Seit der Ungarischen Revolution 1956 lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt am Main, wo sie mit ihrem Mann Andor Szepesi ein Pelzgeschäft gründete. Eva Szepesi hat zwei Töchter, vier Enkel und drei Urenkel. 1995 begann sie nach 50 Jahren erstmals über ihre Geschichte zu sprechen. 2011 erschien ihr Buch „Ein Mädchen allein auf der Flucht“, 2017 wurde sie mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt sowie dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2024 hielt sie im Deutschen Bundestag anlässlich der jährlichen Gedenkstunde am Internationalen Holocaust-Gedenktag die Ansprache. 2025 wurde Eva Szepesi das Ehrensiegel in Silber der Jüdischen Gemeinde Frankfurt verliehen und das Kinderbuch „Ich war Eva Diamant“ mit Illustrationen von Stephanie Lunkewitz erschien. Auch mit über 90 Jahren spricht Eva Szepesi immer noch regelmäßig in Schulen über ihr Schicksal, um sich für Demokratie und gegen Antisemitismus einzusetzen.