Anlässlich des Gedenkens an die Pogromnacht lädt die Gedenkstätte Hadamar zu einem Gespräch mit Edith Erbrich ein. 1937 geboren, wurde sie als „Halbjüdin“ verfolgt und in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt. Sie überlebte und ist eine der letzten Zeitzeuginnen, die aus eigenem Erleben über die Shoah berichten können. Für ihren unermüdlichen Einsatz gegen Rassismus und Hass wurde Edith Erbrich in diesem Jahr mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Die Veranstaltung findet neben der Gedenkstätte Hadamar, im Festsaal der Vitos Klinik, statt. Der Eintritt ist frei.
Während der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch späteren Verwendung sich die Besuchenden durch die Teilnahme an der Veranstaltung einverstanden erklären.