Möge die Welt dein zu Hause sein. Eine deutsche Geschichte aus Kasachstan

Uhr

Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Mainzer Str. 98-102, 65189 Wiesbaden

Eine historische Graphic Memoir über Flucht, Vertreibung und Erinnerung.

Wie prägen Flucht, Vertreibung und der Verlust von Heimat das Leben über Generationen hinweg? In ihrer Graphic Memoir „Möge die Welt dein Zuhause sein“ erzählt die Autorin Lena Wolf die bewegende Geschichte ihrer Familie und damit ein lang wenig beachtetes Kapitel deutscher Geschichte. Ihre Vorfahren lebten über Generationen im Russischen Reich, bis sie 1941 unter Stalin aufgrund ihrer deutschen Herkunft nach Kasachstan deportiert wurden. Ausgehend von den Erinnerungen ihrer Großmutter verbindet Lena Wolf persönliche Schicksale mit historischen Ereignissen und erzählt von Verfolgung, Migration und der Suche nach Identität und Zugehörigkeit.

Doch wie lassen sich solche Erfahrungen erzählen und für nachfolgende Generationen erfahrbar machen? Während Graphic Novel insbesondere in Ländern wie Frankreich längst als Medium historischer und gesellschaftlicher Auseinanderseitzungen etabliert ist, wird das Potential des visuellen Erzählens in der deutschen Geschichtsvermittlung noch vergleichsweise wenig genutzt.

Mit der Buchvorstellung möchten wir – die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ), der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, MdL und die Interessengemeinschaft der Deutschen in Hessen (IDRH) – einen Raum für Perspektiven und Austausch schaffen und mit Ihnen darüber sprechen welche Möglichkeiten das Zusammenspiel von Bildern und Texten eröffnet, um historische Ereignisse sichtbar, persönliche Erinnerungen greifbar und komplexe Geschichte einem breitem Publikum zugänglich zu machen?

Referenten

  • Lena Wolf, Autorin
  • Andreas Hofmeister MdL, Beauftragter der Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler

Moderation

Katharina Heinrich, Journalistin und Moderatorin

 

Eine Kooperation der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Beauftragten der Landesregierung für Spätaussiedler und Heimatvertriebene.

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig.

Eintritt frei.