„Ich wand‘re durch Theresienstadt …“

Uhr

Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt am Main

Ensemble OPUS 45 und Zeitzeuge Ernst Grube

Das Ghetto Theresienstadt im heutigen Tschechien war von 1941 bis 1945 ein Gefängnis für über 150.000 Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen wurden von dort in Vernichtungslager deportiert oder starben bereits im Lager.

Die musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ erinnert an das unfassbare Leid, die Hoffnungen und die künstlerische Selbstbehauptung der im Ghetto Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden. Der bekannte Schauspieler Roman Knižka liest Texte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die dort inhaftiert waren – darunter Gedichte, Tagebucheinträge und persönliche Erinnerungen. Begleitet wird er vom Bläserquintett OPUS 45, das Werke jüdischer Komponisten spielt, die selbst in Theresienstadt gefangen waren – u. a. von Pavel Haas, Viktor Ullmann und Gideon Klein.

Ernst Grube, eines der wenigen überlebenden Kinder aus Theresienstadt, wird im Anschluss über seine Kindheit im Lager berichten und Fragen beantworten. Trotz schwerer Bedingungen entwickelten viele Inhaftierte kreative Wege, um sich auszudrücken. Ihre Stimmen werden an diesem Abend hörbar. Ein Abend zum Erinnern, Zuhören und Fragen stellen – für Jugendliche ab Klasse 8 und Erwachsene.

Datum

24. Oktober 2026 um 18.00 Uhr

Ort

Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt am Main

Veranstalter

Referat I/1 der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung

Kooperation

Romanfabrik