In der 7. Folge unseres Podcasts stellen wir das Jüdische Museum Frankfurt vor – und damit ebenfalls das zugehörige Museum Judengasse sowie den erst kürzlich entdeckten Gewölbekeller des Hauses „Zum goldenen Apfel“ der einstigen Frankfurter Judengasse. Moderiert von Isabel Gathof nehmen die Frankfurter Museumsdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel und Vizedirektor i.R. Michael Lenarz, der auch das „Gedächtnis des Museums“ genannt wird, die Hörerinnen und Hörer mit auf eine Zeitreise, die fast vier Jahrzehnte in der ersten jüdischen Museumsinstitution der Bundesrepublik Deutschland umspannt.
Bei diesem Blick hinter die Kulissen erfahren wir aus erster Hand von den Anfängen des Museums in den 1980er Jahren, den Eckpfeilern der musealen Neukonzeption in Verbindung der Wiedereröffnungen des Museums Judengasse (2016) sowie dem Jüdischen Museum im Palais Rothschild und dem direkt daneben gelegenen Neubau (2020) und nicht zuletzt der gesellschaftspolitischen Herausforderungen, mit denen sich jüdische Museen in Europa und der ganzen Welt konfrontiert sehen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den vielen digitalen Angeboten, die das Jüdische Museum und dessen medienpädagogische Vermittlungsarbeit auszeichnet. Ein Blick in die Zukunft des Museums rundet diese letzte Folge des Jahres 2024 ab. Wir freuen uns schon auf die nächste Episode (#8), die nicht nur Bezug auf die hier erwähnte Bedeutung bildender Kunst im Museumskonzept nimmt, sondern einen Künstler in den Mittelpunkt stellt, dem die Dauerausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt gleich zwei Säle widmet.