Seit über zwanzig Jahren gibt es ihn: den Jewrovision Song Contest, einen Gesangs- und Tanzwettbewerb für jüdische Jugendliche in Deutschland, der von dem Eurovision Song Contest inspiriert ist. Mit der Jewrovision 2024 in Hannover geht er in die 22. Runde. Bei der „Jewro“, wie der Contest oft auch genannt wird, treffen sich jährlich über tausend jüdische Kinder & Jugendliche, um Gemeinschaft zu leben, gemeinsam die jüdische Kultur zu feiern und sich in Gesang, Performance und Tanz zu messen.
Was genau bedeutet die Jewrovision für die jüdische Gemeinschaft und wie fing alles an? Was ist die Idee dahinter? Wie bereiten sich die Jugendlichen eigentlich vor? Welche Themen verarbeiten jüdische Jugendliche in Ihren Songtexten und Performances? Was macht das mit den Jugendlichen? Welche besondere (Aus-) Wirkung hat die Jewrovision auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und auf die Sichtbarkeit jüdischer Identität in diesen Zeiten?
Diese und weitere Fragen bespricht Gastgeberin Isabel Gathof, Moderatorin, Filmemacherin und Medienproduzentin aus Hanau, mit ihren Gästen Susanne Benizri, Leiterin und Erziehungsreferentin des Erziehungs- und Jugendreferates der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden (IRG Baden), und Zvi Bebera, Leiter des Jugendzentrum Amichai der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
Von Jugendbegegnungen, aktuellen Herausforderungen, Verzweiflung und Hoffnung jüdischer Jugendlicher, der Kraft der Musik und jüdischer Identität und Ihrer vielfältigen Perspektiven und Themen erzählt diese Folge unseres Podcast.