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Hessische Landeszentrale für politische Bildung

Folge 4: Jewrovision – mehr als nur ein Song Contest

Seit über zwanzig Jahren gibt es ihn: den Jewrovision Song Contest, einen Gesangs- und Tanzwettbewerb für jüdische Jugendliche in Deutschland, der von dem Eurovision Song Contest inspiriert ist. Mit der Jewrovision 2024 in Hannover geht er in die 22. Runde. Bei der „Jewro“, wie der Contest oft auch genannt wird, treffen sich jährlich über tausend jüdische Kinder & Jugendliche, um Gemeinschaft zu leben, gemeinsam die jüdische Kultur zu feiern und sich in Gesang, Performance und Tanz zu messen.

Was genau bedeutet die Jewrovision für die jüdische Gemeinschaft und wie fing alles an? Was ist die Idee dahinter? Wie bereiten sich die Jugendlichen eigentlich vor? Welche Themen verarbeiten jüdische Jugendliche in Ihren Songtexten und Performances? Was macht das mit den Jugendlichen? Welche besondere (Aus-) Wirkung hat die Jewrovision auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und auf die Sichtbarkeit jüdischer Identität in diesen Zeiten?

Diese und weitere Fragen bespricht Gastgeberin Isabel Gathof, Moderatorin, Filmemacherin und Medienproduzentin aus Hanau, mit ihren Gästen Susanne Benizri, Leiterin und Erziehungsreferentin des Erziehungs- und Jugendreferates der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden (IRG Baden), und Zvi Bebera, Leiter des Jugendzentrum Amichai der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Von Jugendbegegnungen, aktuellen Herausforderungen, Verzweiflung und Hoffnung jüdischer Jugendlicher, der Kraft der Musik und jüdischer Identität und Ihrer vielfältigen Perspektiven und Themen erzählt diese Folge unseres Podcast.

Shownotes

Konzept

Isabel Gathof, Felix Münch René Mallm & Claudia Stul

Moderatorin

Isabel Gathof

Studiogäste

Susanne Benizri, Zvi Bebera

Audioausschnitt Intro

Audioausschnitt aus dem Vorstellungsvideo des Jugendzentrums „Amichai“, Frankfurt am Main, für den Jewrovision Song Contest 2024 in Hannover

Aufnahme & Bearbeitung

Sascha Amic, Metz Neun Synchron, Offenbach

Intro- und Outro-Musik

Aggressive High Cultures von Frank Herrlinger sowie Monet von Magnus Moone (beides SoundTaxi)

Projektbetreuung HLZ

René Mallm, Felix Münch & Claudia Stul

Produktionstechnische Gesamtleitung

Isabel Gathof

Disclaimer

Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Bediensteten.

Die Landeszentrale für politische Bildung freut sich über Feedback, Anregungen und Kritik zum Podcast. Schreiben Sie uns eine E-Mail an juedischesleben@hlz.hessen.de.

Timestamps

(0:00:22) - Jewrovision: Eine Bühne für jüdische Jugendliche in Deutschland
(0:03:16) - Geschichte und Entwicklung der Jewrovision
(0:05:02) - Bedeutung und Auswirkungen der Jewrovision auf die Teilnehmenden
(0:08:00) - Die Themen von Jewrovision
(0:09:50) - Jewrovision und jüdische Identität
(0:10:32) - Von der Vorbereitung bis zur großen Show: Der Weg zur Jewrovision
(0:12:18) - Themen und Inhalte der Jewrovision
(0:14:01) - Proben und Vorbereitungen für die Jewrovision
(0:15:17) - Wettbewerb und Engagement in der Jewrovision
(0:16:04) - Jewrovision und jüdische Gemeinden
(0:19:18) - Vielfalt und Förderung in der Jewrovision
(0:21:24) - Gemeinsam stark: Persönliche Erfahrungen und Gewinne durch die Jewrovision
(0:24:30) - Hoffnung und Ausdruck: Die Botschaft, der Einfluss und die Wirkung der Jewrovision
(0:26:40) - Jewrovision und Antisemitismus
(0:29:12) - Jüdisches Leben in Deutschland: Jewrovision als Spiegel
(0:32:12) - Jewrovision: Wo Musik und Identität verschmelzen
(0:34:36) - Auswirkungen von Ausgrenzung und Antisemitismus
(0:36:00) - Die Kraft und Magie der Musik: Jewrovision als Inspirationsquelle & Feier der Vielfalt und Einheit
(0:37:40) - Die Stimmen der Jugend: Jewrovision als Sprachrohr und Plattform für Selbstentfaltung.
(0:38:48) - Abschluss und Dankesworte
(0:39:48) - Podcast-Informationen und Kontaktmöglichkeiten