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Eine Verfassung vor der Verfassung?

Mit der Declaration of Independence vom 4. Juli 1776 feiern die USA ihre Geburtsstunde. An die Vereinigten Staaten war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch gar nicht zu denken. Die unmittelbare Folge der Declaration bestand in der souveränen Staatlichkeit der britischen Kolonien in Nordamerika. Diese mussten sich nun neu organisieren, und aus dieser Notwendigkeit entstand ein Novum von welthistorischer Bedeutung: die moderne Verfassung. Um diesen Zusammenhang soll es in dem Vortrag gehen.

Redaktion

Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt

Gast

Prof. Dr. Dieter Grimm ist Professor für Öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Permanent Fellow und ehemaliger Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Von 1987 bis 1999 war er Richter des Bundesverfassungsgerichts.

Disclaimer

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Timestamps

0:00:00 Begrüßung und Einleitung
0:00:43 Vorstellung Hr. Dr. Grimm
0:00:57 Beginn des Vortrags
0:02:24 Bedeutung der Verfassung
0:03:40 Die englische Verfassung 
0:08:47 Naturrechte der Aufklärung & Theorie des Herrschaftssystems
0:14:30 Tatsächliche Auseinandersetzung zwischen englischen Soldaten & Kolonisten
0:16:30 Rebellionszustand in Amerika
0:17:15 Die Ebene innerer Verhältnisse der Kolonien
0:20:20 Thomas Pain´s Streitschrift „Common Sense“
0:22:30 Bewegungen im Continental Congress
0:24:10 Die „Declaration of Independence“ entsteht
0:33:25 Was macht eine Verfassung aus?
0:39:28 Die Rolle der Souveränität
0:44:30 Bildung eines Convents
0:46:00 Die unsichere Annahme der Verfassung
0:46:49 Die innere Souveränität
0:49:25 Die Entstehung der modernen Verfassung ist abgeschlossen
0:52:00 Fußnote
0:33:25 Abschluss