Jim G. Tobias (*1953) ist Historiker und Journalist; Leiter und Mitbegründer des Nürnberger Instituts für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. JahrhundertsÖffnet sich in einem neuen Fenster. Im Mittelpunkt seiner Forschungen steht die Geschichte der jüdischen Displaced Persons (DPs). Er verantwortet zahlreiche Publikationen, TV- und Radio-Beiträge sowie Webangebote, wie etwa das Portal www.after-the-shoah.orgÖffnet sich in einem neuen Fenster, in dem über 300 jüdische DP-Assembly Centers verzeichnet sind. In seinem aktuellen Projekt erforscht Tobias das jüdische DP-Camp Pocking. Zuletzt sind von ihm zum DP-Thema erschienen: Heimatlos. Displaced Children’s Camps in Bayerisch-Gmain und Prien, Nürnberg 2021; Nach der Shoa: Leben hinter Stacheldraht. Die Internierungslager auf der Insel Zypern 1946–1949, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 7/8 (2023); Neuanfang nach der Shoa auf Hitlers Flugplatz. Das jüdische DP-Camp Ainring (Obb.) 1945–47, Nürnberg 2024; Die Stadt der Überlebenden. Das jüdische Displaced Persons (DP) Camp Pocking-Waldstadt 1946–1949. Ein Werkstattbericht, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 11 (2025); Longing for Eretz Israel: Youth and Zionism in the Displaced Persons Camps 1945–1948 in Postwar Germany, in: Verena Buser/Boaz Cohen (ed.), Child Rehabilitation from the Holocaust to October 7, Berlin/Boston 2026.
Seit 2002 gibt Tobias, zusammen mit wechselnden Co-Herausgebern, das Instituts-Jahrbuch „nurinst – Beiträge zur deutschen und jüdischen Geschichte“ heraus.