Gefährliche Rivalitäten. Wirtschaftskriege - von den Anfängen der Globalisierung bis zu Donald Trump

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Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Mainzer Straße 98 - 102, 65189 Wiesbaden

Dass die bislang geltende Weltordnung an ihr Ende gekommen ist, zeigt sich nicht nur an zunehmenden Kriegen und Eskalationen, sondern auch an sich verschärfenden Handelskonflikten. Werner Plumpe zeigt auf, wie die Geschichte immer schon von wirtschaftlichen Rivalitäten geprägt war, die nicht selten in offene Kriege mündeten – von der Eroberung der Neuen Welt und den Anfängen der Globalisierung über das Zeitalter des Kolonialismus, die Entstehung von Nationalstaaten und die bipolare Weltordnung des Kalten Kriegs bis in die hypervernetzte Welt von heute. Die Suche nach lukrativen Rohstoffen, wie z.B. Gold, Öl oder Kakao, zieht sich wie ein roter Faden durch die Jahrhunderte und macht deutlich, dass sich ökonomische Interessen auf komplexe Weise mit Fragen nationaler Identität, kulturellen Ideen und machtpolitischen Strategien überlagern.

Werner Plumpe ist emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Bis 2012 war er Vorsitzender des deutschen Historikerverbands. 2014 erhielt Werner Plumpe den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik.

Die Wirtschaftsjournalistin Heike Göbel war von 2002 bis 2026 verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Im Anschluss an das Gespräch besteht die Möglichkeit, Fragen an den Autor zu stellen und sich die Publikation signieren zu lassen. Vor und nach der Veranstaltung sind alle Gäste herzlich eingeladen, sich im Treffpunkt HLZ umzuschauen und im Publikationsangebot der HLZ zu stöbern.

Veranstalter

Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Referat II/1

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