Frankfurter Paulskirche

Die Frankfurter Paulskirche

Am 18. Mai 1848 versammelte sich in der Frankfurter Paulskirche das erste gesamtdeutsche Parlament, die Nationalversammlung. Hier tagten rund 600 Abgeordnete als gewählte Volksvertreter.

Ein Meilenstein in der Demokratiegeschichte, der durch die erfolgreiche Revolution im März 1848 möglich wurde. Frankfurt war seit 1815 Bundeshauptstadt, die damals neue Paulskirche war der größte Versammlungsort der Stadt.

Obwohl die von der Nationalversammlung verabschiedete Verfassung nie in Kraft trat, setzte der Katalog der Grundrechte Maßstäbe – auch für das Grundgesetz. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Paulskirche 1948 in neuen Formen wieder aufgebaut. Der Aufstieg aus der dunklen Wandelhalle in den hellen, weitgespannten Plenarsaal ist ein Erlebnis. Seine Schlichtheit dokumentiert eindrücklich den demokratischen Neubeginn in Deutschland.

In einem Pilotprojekt wird folgendes Programm für Schulklassen (insbesondere Kl. 8-10) angeboten:

  • Die Exkursion beginnt im Historischen Museum Frankfurt, das zahlreiche Objekte rund um die Nationalversammlung zeigt.
  • Im Anschluss führt der Bürgerverein Demokratieort Paulskirche e.V. durch die Paulskirche und erläutert ihre Bedeutung als Ort der Demokratiegeschichte.

Die Anmeldung für das Programm vor Ort erfolgt über den Besucherservice des Historischen Museums: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

Wichtiger Hinweis: Die Antragsfrist von 6 Wochen wird bei diesem Pilotprojekt ausgesetzt.

Innenraum der Kirche
Innenraum der Frankfurter Paulskirche
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Historisches Museum
Dauerausstellung im Historischen Museum
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Fahrtenförderprogramm der HLZ

Die HLZ fördert Fahrten zur Frankfurter Paulskirche für hessische Gruppen und Schulklassen.

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