In dieser Episode beleuchten wir den Besuch des französischen Philosophen und Nobelpreisträgers Jean-Paul Sartre in der JVA Stuttgart im Dezember 1974. Warum entschied sich Sartre, den inhaftierten RAF-Terroristen Andreas Baader zu besuchen, und welche politischen und gesellschaftlichen Reaktionen löste sein Besuch aus? Diese Episode erkundet die psychologischen und politischen Spannungen, die Sartres Besuch entfachte, und analysiert die Auswirkungen dieses Ereignisses auf die Wahrnehmung der RAF in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit.
Shownotes
Moderation
Duška Roth und Lorenz Hoffmann
Interviewpartner
Dr. Svantje Guinebert und Robert Wolff
Musik
Olaf Parusel
Abmischung
Fabiana Blasco
Timestamps
0:14 Der Besuch Sartres in Stammheim
1:06 Die PR-Strategie der RAF
2:13 Sartres Philosophie und die RAF
5:44 Der Existenzialismus erklärt
6:37 Sartre als Unterstützer der RAF
8:48 Die Rolle von Erich Fromm
11:50 Sartres persönliche Motivation
14:44 Das Treffen: Sprache und Missverständnisse
16:56 Nach dem Gespräch: Pressekonferenz und Foltervorwürfe
21:10 Reaktionen in Deutschland und Frankreich
26:13 Die Folgen von Sartres Besuch für die RAF
28:18 Ausblick auf die nächste Folge