Wie stark prägt eine verlorene Heimat auch noch Generationen nach der Vertreibung? Was bedeutet Heimat, wenn man gezwungen wird sie zu verlassen und eine neue zu finden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Millionen von Menschen gezwungen, ihre Heimat in den ehemaligen deutschen Gebieten zu verlassen, rund eine Million der Heimatvertriebenen kam auch nach Hessen.
Über ihre Erfahrungen und wie ihre Enkel heute mit diesem Erbe umgehen, spricht Moderatorin Jessica Trommer in dieser Folge mit Historikerin Xenia Fink und Prof. Hans-Jürgen Bömelburg von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Außerdem erzählt der 17-jähirge Fabian Berghöfer über die Vertreibung seiner Großmutter aus dem früheren Sudetenland nach Nordhessen und wie seine Familie heute damit umgeht.
Shownotes
Konzept
Joachim Meißner, Jessica Trommer, Dr. Alexander Jehn, Franziska Kiermeier
Moderatorin
Jessica Trommer
Gäste der Folge
Xenia Fink, Justus-Liebig-Universität Gießen, Prof. Hans-Jürgen Bömelburg, Justus-Liebig-Universität Gießen, Fabian Berghöfer
Intro- und Outro-Musik
Rodgau Monotones, „Die Hesse komme“
Aufnahme & Bearbeitung
Jessica Trommer
Projektbetreuung HLZ
Franziska Kiermeier, Nathalie Angersbach
Produktionstechnische Gesamtleitung
Joachim Meißner, Jessica Trommer
Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Bediensteten.