Wien, 21. Dezember 1975: Während einer OPEC-Konferenz stürmen Terroristen die Zentrale, töten mehrere Menschen und nehmen 62 Geiseln. Hinter der Tat stehen internationale Netzwerke, staatliche Interessen und der Kampf um Öl und Macht. Die Folge rekonstruiert die Geiselnahme, ihre politischen Hintergründe und die Rolle deutscher Beteiligter – ein Ereignis mit globalen Folgen.
Shownotes
Moderation
Duška Roth und Lorenz Hoffmann
Interviewpartner
Thomas Riegler und Robert Wolff
Musik
Olaf Parusel
Abmischung
Duška Roth
Timestamps Folge 12
00:00 – Prolog: Wien im Winter 1975
01:13 – Einführung & Thema der Folge
01:32 – Die OPEC: Bedeutung, Mitglieder, Ölkrise
04:23 – Politische Spannungen und Interessen innerhalb der OPEC
05:15 – Libyen, Gaddafi und staatliche Hintermänner
06:16 – Staatlich gelenkter Terrorismus als Strategie
08:30 – Wadi Haddad und der internationale Terrorismus
10:10 – Carlos und das internationale Kommando
12:25 – Der Überfall auf die OPEC-Zentrale
14:40 – Polizeireaktion und erste Todesopfer
17:48 – Verhandlungen, Drohungen und Radiokommuniqué
19:16 – Abflug aus Wien und internationale Odyssee
21:31 – Ende der Geiselnahme und offene Fragen
23:30 – Deutsche Netzwerke und Vorbereitung in Deutschland
25:11 – Rollen im Kommando und Eskalation
26:49 – Hans-Joachim Klein: Wirkung in der Szene
28:13 – Folgen für die linke Szene und politische Debatten
29:32 – Ermittlungen, Ausblick und nächste Folge
Literatur
Riegler, Thomas: Tage des Schreckens. Die OPEC-Geiselnahme 1975 und die Anfänge des modernen Terrorismus. Wien: Selfpublished, 2015.
Riegler, Thomas: Im Fadenkreuz. Österreich und der Nahostterrorismus 1973–1985. Göttingen: V&R Unipress, 2011.
Riegler, Thomas: Die OPEC-Geiselnahme in Wien 1975: Eine Analyse 40 Jahre danach. In: Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies (JIPSS), Vol. 10, Nr. 1 (2016), S. 44-69.
Klein, Hans-Joachim: Rückkehr in die Menschlichkeit. Appell eines ausgestiegenen Terroristen. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag, 1979.